Fleurs doubles

 

                                                                       

                                                                      

Start

weshalb G. Kreisler und Brecht/Weill

Programm

Vita (kurz)

Demos/Videos

Kontakt

Links/Adressen

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Weshalb Georg Kreisler und Weill/Brecht

  

 

Stellen Sie sich vor, Sie singen gern oder spielen gern Klavier oder beides trifft zu. Sie musizieren und alles ist wunderbar und harmonisch.

Dann begegnet Ihnen eines Tages ein in Wort und Musik eindringliches Chanson von Georg Kreisler, das haut Sie um, Sie wollen es singen. Nicht viel später treffen Sie auf einen Song von Kurt Weill mit Worten von Bertolt Brecht, einen sehr tiefgründigen Song und dazu noch einen, den nicht alle Welt schon kennt. Sie werden neugierig, es packt Sie und Sie lechzen nach mehr dieser musikalischen Literatur, in der genau das geschrieben steht, was Sie schon lange ausdrücken wollen.

 

Peu à peu kamen wir so zu unserem Programm.  

 

 

 

 

Die Devise von "Fleurs doubles" ist: Klarheit, Wahrheit (unerschütterliche) inklusive Humorumwobenheit. -- Für Spannung ist gesorgt ...

 

***

  

Georg Kreisler ist den Meisten bekannt durch seine Chansons "Tauben vergiften im Park", "Opernboogie", "Zwei alte Tanten tanzen Tango" und andere. Aber das sind nur Häppchen dieses Meisters, der stets einschneidend und auf allen Stationen seines Schaffens die Gesellschaft höchstkritisch und dabei humorvoll und mit einem Augenzwinkern aufs Korn nimmt. Seine Beschreibungen aller Lebenssituationen und seine Toleranz in seinen Liedern lassen aufhorchen. Bald aber weiß man, hört man genau hin, dass diese Duldsamkeit scheinbar ist und Kreisler die gesamte Menschheit und ihr Verhalten und Getue wohlmeinend auf ihre Untugenden hinweist.

 

***

 

Mit Kurt Weills und Bertolt Brechts Liedern, Chansons oder Balladen verhält es sich ähnlich. Sie spiegeln in allen Nuancen unser Dasein wieder; mal klingt es hochdramatisch, mal schmilzt man unter der Schlichtheit und Schönheit der Musik und der Texte. Juliane Lochmann sagt in unserem Programm sehr passend: "In ach so vielen Werken der Kunst wünschen wir uns markerschütternde Pathetik, lächerliche Sentimentalität und weltfremdes Ethos, so dass wir die Trivialität des eigenen Lebens für einen winzigen Moment vergessen mögen. Brecht tut uns diesen Gefallen nicht, auch wenn seine Texte in der Vertonung von Kurt Weill zuweilen melancholischer kaum sein könnten. Brechts Worte gehen nicht in das eine Ohr hinein und durch das andere hinaus, ohne das Gehirn zu berühren. Sie kitzeln daran und wecken den Wunsch nach mehr ..."

 

 

 

© 2014